Die passenden Blütenesszenzen
Welche Bachblütenesszenzen sind die richtigen?

Nachdem der psychische Zustand eines Patienten, entweder durch eine intensive Befragung vonseiten eines Therapeuten, oder durch die Selbstbeobachtung bei der Selbstdiagnose aufgedeckt wurde, geht es nun darum das passende Heilmittel zu finden. Hierfür sollte der wesentliche Kernaspekt der psychischen Verfassung klar erkennbar sein, denn nur so ist es mögliche die richtige Essenz aus den 38 Heilmitteln Dr. Bachs zu ermitteln. Bestehen jedoch noch Unklarheiten in Bezug zur Diagnose, sollte die Befragung oder Selbstbeobachtung erneut durchgeführt werden.
Sind die psychischen Disharmonien des Patienten klar ersichtlich, beginnt nun der Therapeut oder der Patient selbst anhand der Beschreibungen der einzelnen Blütenessenzen, das richtige Mittel zu suchen. Es kann vorkommen, dass auf den ersten Blick mehrere Mittel infrage kommen. In solch einem Fall beginnt man nun, anhand des Kernaspektes der momentanen, psychischen Verfassung die Mittel immer weiter einzukreisen, bis man letztendlich das richtige Hauptmittel gefunden hat. Gerade für Laien kann sich dies zu Anfang als etwas schwierig erweisen, da einige Blütenessenzen sich in ihrer Beschreibung stark ähneln. Dr. Bach empfiehlt hierfür, so intuitiv wie möglich an die Suche heranzugehen.
Auch der Sollzustand, also der Zustand, welcher durch die Bachblütentherapie erreicht werden soll, ist bei der Suche von großer Wichtigkeit und hilft dabei, die Essenzen weiter einzugrenzen, um letztendlich das ideale Hauptmittel herauszufiltern. Selbstverständlich ist es auch möglich mehrere Essenzen auf einmal einzunehmen, doch sollten es nicht mehr als fünf verschiedene Mittel sein. Es kann auch vorkommen, dass ein Mittel, welches bei der Eingrenzung vorerst wegfällt, im Laufe der Therapie wieder mehr ins Zentrum rückt und für den weiteren Verlauf der Behandlung förderlich sein kann.
