Edward Bach wurde am 24. September 1886 in der Nähe von geboren. Schon in seiner Kindheit zeigte sich bei ihm eine besondere Liebe zur Natur. Er verbrachte sehr viel Zeit im Freien und streifte durch die ortsnahen Wiesen und Felder seiner Heimat. Zudem entwickelte sich bei ihm schon in seinen jungen Jahren ein reges Interesse an der Meditation.

Zu seiner ausgeprägten Naturverbundenheit zeichnete sich der junge Edward durch ein intensives Mitgefühl gegenüber kranken Menschen und Tieren aus. Hieraus entstand sehr bald der innige Wunsch eines Tages mit seinen eigenen Händen Kranken helfen und diese auf einfachem Wege heilen zu können.

Wie nicht anders zu erwarten, begann er im Jahre 1906 ein Medizinstudium, woraufhin er 1913 zum Unfallarzt an der Universitätsklinik London ernannt wurde.

Kurz darauf nahm er eine Stelle als Unfallchirurg am National Temperace Hospital an, welches er jedoch bald darauf aus gesundheitlichen Gründen wieder verließ und sich mit einer eigenen Praxis in London selbstständig machte. Durch seine zusätzliche Tätigkeit als Pathologe an der homöopathischen Klinik London kam er zum ersten mal mit den Schriften des Entdeckers der Homöopathie Samuel Hahnemann in Kontakt. Diese sollten seinen weiteren Lebensweg stark beeinflussen. Er fühlte sich durch die Schriften Hahnemanns in seinem Denken bestätigt, da er ständig auf der Suche nach neuen und besseren Heilmethoden war. Sein unermüdlicher Forscherdrang gönnte ihm keine Ruhe, bis er letztendlich seine erste eigene Therapieform entwickelt hatte - die Bach-Nosoden. Hierbei wurden Impfstoffe aus bestimmten Bakterienstämmen der menschlichen Darmflora gewonnen und dem Patienten stark verdünnt verabreicht. Der Grundstein für seine spätere Entdeckung der Bachblütentherapie war hiermit gelegt.